unsere suessen

Unsere Geschichte


Unsere Geschichte


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Alles fing damit an das Daniel und ich im November 2007 gesagt haben das wir jetzt ruhig mal die Verhütung weglassen können. Denn wir konnten uns gut vorstellen Eltern zu werden.
Sechs Monate später war es dann soweit, am 1.Mai 08 machte ich einen Schwangerschaftstest und er war positiv....und obwohl wir es geplant hatten war es trotzdem erstmal ein komisches Gefühl aber dann doch sehr schön und wir freuten uns.
Einen Tag später bin ich auch gleich zum Frauenarzt und sie sagte mir das ich schon in der 7. ssw sei und man im Ultraschall eine eindeutige Fruchthöhle sieht wo ein kleiner Punkt zu sehen war.Daneben war aber noch eine "Blase" die etwas kleiner war und man darin noch nichts sehen konnte.Die Frauenärztin meinte dann es könnte einfach nur eine Wasseransammlung sein. Und ich hab dann gefragt was es denn ist wenn es kein Wasser ist und sie meinte "Ja dann bekommen sie Zwillinge".
Naja ich sagte es Daniel als ich nach Hause kam,aber wir beide waren uns ziemlich sicher das es keine Zwillinge werden.
Zwei Wochen später hatte ich wieder einen Termin beim Frauenarzt und sie machte wieder Ultraschall....ich schaute nur ganz kurz auf den Bildschirm und da sah ich schon zwei viel größer gewordenen "Blasen" und fing an zu zittern. Und meine Frauenärztin meinte "Ja dann sind es wohl doch zwei Mäuse".Es war wirklich erstmal ein kleiner Schock und ich zitterte auch bis ich zu Hause war. Daniel lief in der Wohnung rum und ich fragte ihn ob er nicht mal kurz bei mir bleiben kann weil ich ihm was erzählen muss. Dann sagte ich das es doch Zwei sind und Daniel musste sich erstmal setzen und meinte als erstes "wir haben doch gar nicht so viel Geld". Das war süß...doch ganz schnell hatten wir uns an diesen Gedanken gewöhnt und auch drauf gefreut wie es denn wohl sein wird und das sie wenigstens nie allein sein werden.(nebenbei bekamen wir auch raus das mein Opa ein Zwilling ist aber sein Bruder im Krieg gefallen ist)
Ab da hatte ich alle zwei Wochen einen Frauenarzttermin weil es als Risikoschwangerschaft galt.In der 11. ssw hatte ich das Erste und einzige Mal,an einem Vormittag,Übelkeit und Erbrechen.

Das sind unsere kleinen Würmchen in der 12. ssw

Ich hatte eine super schöne Schwangerschaft ohne Schwierigkeiten, habe mich fast immer sehr wohlgefühlt und auch "nur" 16kg zugenommen,hatte ja Angst mehr zuzunehmen bei Zwillingen.Aber Glück gehabt.
Jonas Fuß 22.ssw   Julie im Profil 22.ssw

So ca.in der 35. ssw hatten wir nochmal einen Termin im Krankenhaus zum Ultraschall und dort wurde dann entschieden das ein Kaiserschnitt gemacht wird.Julie lag tiefer im Becken und wäre die Erste die bei einer normalen Geburt gekommen wäre und da sie in Beckenendlage lag haben die Ärzte gesagt das sie kein Risiko eingehen wollen.
Also bekamen wir einen KS-Termin für den 15.12.2008 um 8:00Uhr.Ich wollte zwar immer eine normale Geburt aber ein Risiko wollte ich natürlich auch nicht eingehen.
Dann war der Tag da,ich war 38. ssw und wir sind morgens um 7Uhr im Kreissaal eingetroffen und meine Hebamme (schon 30Jahre Hebamme)war aufgeregter als ich.Die Oberärztin untersuchte mich und dann musste ich mich umziehen und lag nochmal am CTG,die Herztöne waren gut und ich hatte ein wenig Wehen,was wohl von der Aufregung kam.Dann ging alles ziemlich schnell.Katheter wurde gelegt und dann ab in  den OP,die spinale Narkose bekam ich und dann hab ich nur gemerkt das alles wackelte und ich fragte meine Hebamme ob es schon los geht und sie meinte "Ja, die Erste ist gleich da" und zwei Sekunden später konnte ich meiner Julie ein Kuss auf die Stirn drücken. Sie musste aber schnell zum Kinderarzt um zu schauen das alles okay ist. Daniel saß die ganze Zeit neben mir.Zwei Minuten später kam dann auch Jona zur Welt,obwohl sie die Kleinere und Leichtere war,schrie sie lauter als Julie. Die zweite Hebamme war noch ganz jung und es war erst ihr zweiter Kaiserschnitt und sie war so aufgeregt das sie mir Jona gar nicht zeigte.
Ich weiß nicht wie lange wir gewartet haben aber meine Hebi kam wieder rein und sagte das alles in Ordnung ist mit den Süssen und wir waren sehr erleichtert. Daniel ging dann mit raus und half mit die Beiden anzuziehen.
Mir kam die Zeit ewig vor bis Daniel dann endlich mit den beiden Mäusen in seinen Armen zu mir zurück an die Seite kam. Oh und endlich konnte ich meine Babys sehen,sie waren so klein und sooooo süüüüß. Ich hab sie angeschaut und ihre kleinen Händchen gestreichelt.In diesem Moment waren wir wohl die glücklichsten Menschen auf der Welt.



Am zweiten Abend bekamen meine Beiden Fieber und sie mussten zur Überwachung auf die Intensivstation, das war erstmal ein Schreck aber es war nichts Schlimmes.Am Morgen danach bin ich gleich zu ihnen und das Fieber war schon weg. Das hat mich natürlich gefreut, aber ein schöner Anblick war es nicht sie so da liegen zu sehen an Kabeln und mit Infusion am Kopf aber es war ja nur zu ihrem Guten.
Ich bin dann am 4.Tag nach dem KS nach Hause und wir haben unsere Süssen dann jeden Tag besucht. Nach 8 Tagen also am 23.12. durften wir sie dann mit nach Hause nehmen.


grad zu Hause angekommen!!!

Wir waren so froh das wir mit ihnen zusammen Weihnachten erleben durften.Es war zwar nicht wirklich Weihnachten aber es war das Schönste.
Man musste sich zwar daran gewöhnen das man jetzt zwei so kleine Würmchen zu Hause hatte aber alles klappte gut.Wir mussten immer etwas mehr Zeit aufbringen für das Trinken und ihnen immer etwas helfen das auch wieder Luft in die Flasche kam aber sie haben stätig zugenommen und alles schien gut zu sein.
Irgentwann als meine ältere Schwester mal wieder zu Besuch war sagte sie "die Beiden strampeln irgentwie gar nicht" aber wir kamen schnell zu der Meinung das sie eben noch etwas schwach sind weil sie etwas früher geboren wurden und Zwillinge sind,naja mit was man sich dann alles so beruhigt.
Als sie dann aber fast 3 Monate alt waren und wir uns immer mehr Sorgen machten,ging ich eine Woche vor dem U4 Termin zum Kinderarzt,das war der 12.3.09. Als die Ki.-Ärztin sie sah hat sie uns weiter zu einer anderen Ki.-Ärztin geschickt,eine die sich auch mit Neurologie auskennt.
Als ich bei ihr drin war und sie sich die Beiden ansah,sah ich gleich das etwas nicht stimmte und die Ärztin sehr ernst schaute.Sie meinte dann das wir am besten so schnell wie möglich ins Krankenhaus zur Diagnostik fahren weil sie eine Stoffwechselerkrankung vermutete. Ich fragte nur ob wenn es das ist was sie vermutet wieder gut wird.....sie antwortete nicht und ich wußte bescheid und fing sofort an zu weinen.

Seit dem ist das unbeschwerte Leben vorbei....











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